Nicht all zu lang ist es her, da schraubte Baptiste Giabiconi an kaputten Helikoptern in einem Hangar in Marseille herum. Ein Scout entdeckte ihn in einem französischen Club und schickte den schönen Baptiste zu einem Casting von Karl Lagerfeld. Der Modezar war hingerissen von dem Beau. Fortan konnte Mr. Giabiconi den Schraubenschüssel  getrost zur Seite legen und zum Champagner-Glas greifen.

Er hat es geschafft. Sein Leben, das in Blaumann und mit Feierabendbier, scheint in weiter Ferne. Nichts ist mehr wie früher. Das Leben ist jetzt wie ein Traum. „Früher bin ich morgens um sieben Uhr aufgestanden, in die Fabrik gegangen, habe die Stechuhr gedrückt und dann bis abends gearbeitet. Dank Karl stehe ich auf einmal im Rampenlicht“, so Giabiconi über seinen Werdegang. Doch welchen Preis zahlt Giabiconi, der nach eigenen Angaben heterosexuell ist, für seinen Ruhm? Er ist die Muse des weltbekannten Modeschöpfers. „Er ist für mich wie ein Adoptivsohn“, sagt Lagerfeld über seine Beziehung zum makellosen Giabiconi. Die Modebranche zweifelt, die Gerüchteküche brodelt.

Karl Lagerfeld hat unlängst hunderte Fotos von seinem Schützling geschossen. Nicht selten in einem Hauch von nichts. Lagerfelds Muse sein, was heißt das genau. Welche Aufgaben, außer posieren für das Poesiealbum von Vati, bringt ein Musendasein mit sich? Die nackte Wahrheit kennen nur Karl und sein kleiner Freund.

1 Kommentar »

  1. Karl´s Muse schreibt:

    [...] Giabiconi den Schraubenschüssel  getrost zur Seite legen und zum Champagner Glas greifen…weiter. [...]

    5. Jul. 2010 | #

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