Was kann es Schöneres geben als ein Wochenende in Paris… Nein, nicht mit seinem Lover, sondern mit seinen Mädels! Nachdem wir ein relativ günstiges Hotel in St Germain gefunden haben und die Anreisen aus verschiedenen Städten koordiniert haben, steht unserem Paris Trip nichts mehr im Weg! Ich komme als Letzte an und als ich die Taxi-Schlange sehe, entscheide ich mich, mit dem Moped in die Stadt zu fahren. Man bekommt einen Helm, der Koffer wird hinten angeschnallt und man düst einfach am Verkehr vorbei mit einem unglaublichen Freiheitsgefühl.
Ich treffe den Rest der Gruppe im supersüßen typisch französischen Restaurant Chez Janou im Marais, wo wir noch bis zwei Uhr morgens sitzen und Wein trinken. Dann wollen wir aber schnell schlafen gehen, denn am nächsten Tag erwartet uns der Shopping-Tag, von dem jedes Mädchen träumt! Angefangen im Bon Marché (meiner Meinung nach das beste Kaufhaus der Welt!) über Montaigne Market (einem Multi-Label-Store mit unglaublichem Schmuck und Designern) bis hin zu Merci. Merci ist momentan ein angesagter Shop mit Vintage-Feeling und einem tollen Café. Von dort aus geht´s direkt zu Isabel Marant und durch sämtliche kleine Geschäfte im Marais: Iro, Ba&sh, American Retro, Zadig&Voltaire…
Bepackt mit Einkaufstüten entscheiden wir uns, zum Palais de Tokyo zu fahren. Hier gibt´s super Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst – wir werden nicht enttäuscht. Schon allein der Blick über den Eiffelturm in der obersten Etage lohnt sich!
Nachdem wir uns kurz im Hotel fertig gemacht haben, geht es nun zum Restaurant Le Derrière. Man sich fühlt wie Alice im Wunderland – umzingelt von hübschen Menschen in einem unglaublich kreativen Dekor! Nach dem Essen tanzen wir im Montana in St Germain zu Rolling Stones und Nena die Nacht durch. Am nächsten Morgen haben wir noch kurz Zeit für einen Café und ein Croissant im Cafe Flore, dann wird es leider Zeit, “Au Revoir” zu sagen… Paris, je t’aime!
Gondolas, Streifenshirts, edle Hüte, Masken, Fensterläden und enge Gassen. Das ist Venedig. Romantiker schwören auf den Flair der Stadt und ich hab’s einfach mal mit meinem Liebsten (ähm, jetzt Verlobten!) getestet und kann nur schwärmen, schmachten und in Erinnerungen schwelgen…äh, schaukeln!
Die Stadt Venedig ist tatsächlich eine der romantischsten Orte, die ich bisher besuchen durfte. Autofrei und entspannt. Wer den typischen Touri-Rummel nicht ausstehen kann, findet genügen einsame Gassen und Plätze am Wasser, die zum Verweilen unter Einheimischen einladen. Wer allerdings die typischen Sehenswürdigkeiten und Besucher-Magnete begutachten möchte, sollte am besten nicht sonntags durch die Stadt der Verliebten schlendern …
Der Markusplatz ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Einmal wie in “Kevin allein in New York” fühlen und sich die Tauben auf den Kopf fliegen lassen…oder einfach einen Kaffee im Café Florian trinken und das Treiben beobachten. Aber zu geizig dürft ihr in Venedig nicht sein, die Preise hauen schon ein bisschen vom Hocker und sollten nicht die Romantik des Augenblicks zerstören. Darum lieber mal eine Auge zukneifen und genießen…man gönnt sich ja sonst nichts ;)
Die Stadt ist auf jeden Fall auch was für “Orientierungs-Muffel” wie mich. Auch wenn die vielen kleinen und großen Gassen zusammen wie ein großes Labyrinth wirken, findet sich alles von selbst. Einfach ein Tagesticket für den Canal Grande kaufen und rauf und runter, bis zum Lido, dem Stadtstrand, schippern. Man ist aber auch schnell fußläufig von A nach Z geschlendert. Zur Erfrischung gibt’s an jeder Ecke lecker Gelati und natürlich Aperol Spritz, was die venezianischen Bars immer noch als DAS Trendgetränk abfeiern. Auch modisch gesehen sind die Venezianer eher lässig unterwegs. Sie lieben Seidentücher, weite Stoffhosen, TOMS und natürlich feine Hüte.
Nachdem wir die Shopping-Gassen, in denen uns vor allem Marken wie Ash, Leather Crown und Alberotanza vermehrt ins Auge gestochen sind, unsicher gemacht haben, wurde es wieder Zeit für ein bisschen Entspannung. Auch das ist im wahren Venedig möglich. Abseits der überlaufenen Gassen entlang des Canal Grande gibt es wirklich Orte zum “Sich-Verlieren”. Hier werden spätestens abends die Venezianer redselig, woran nicht zuletzt die leckeren italienischen Hausweine schuld sind ;)
Zum Teil sieht es hier dann auch wirklich noch aus wie vor etwa 800 Jahren, als die Lagunen-Stadt Stück für Stück liebevoll erbaut wurde. Übrigens sind die Venezianer auch sehr sauber und achten darauf, dass ihre lieben Hunde (die gibt es hier wirklich reichlich, trotz der fehlenden Grünflächen), dies auch sind. Auch das Wasser und die Luft waren zu meinem Erstaunen sehr sauber. Ciao, ciao zu den Gerüchten, hello Ramantik!
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Roma, amore Mio! Wenn man an die romantischsten Städte der Welt denkt, ist klar, welche einem zuerst in den Sinn kommen: Paris, Venedig … Ja ja, stimmt natürlich auch. Aber mein geheimer Favorit, was Romantik und Schönheit angeht, ist ganz klar Rom!
Die große historische Vergangenheit der Stadt ist bekannt – und an zahlreichen Sehenswürdigkeiten immer noch abzulesen. Petersdom, Pantheon und Kolosseum sind nur einige davon, und praktischerweise liegen sie alle so nah beieinander, dass man in Rom wirklich alles a piedi (zu Fuß) machen kann.
Einer der romantischsten, aber leider auch stets sehr überfüllte Punkt der Stadt, ist die Spanische Treppe. Hier sitzen, Eis schlecken und im Arm des Liebsten Pause machen… Hach! Ähnlich eindrucksvoll ist aber auch der Trevi-Brunnen, der vor allem mit abendlicher Beleuchtung einfach nur überwältigend ist.
Und weiter geht es mit den Cities we love! Nachdem ich euch letztes Mal L.A. vorgestellt habe, geht es diesmal zurück nach Europa, genauer, nach Frankreich. Noch genauer: Nach Paris!
Stadt der Liebe, Stadt der Mode, Stadt der unwahrscheinlich stilvollen Frauen, Stadt des Baguettes, des Käse und des Weins – lauter Klischees, die mit Sicherheit ihre Berechtigung haben. Aber wie wir alle wissen, ist jeder und alles so viel mehr als seine Klischees! Und so hat auch Paris einiges mehr zu bieten als gutes Essen, gut angezogene Damen und händchenhaltende Pärchen. Nein, es gibt so viel mehr zu sehen in der Stadt an der Seine! Ein bisschen was davon hab’ ich euch ja schon nach meinem letzten Paris-Trip erzählt …
- Natürlich ist der Eiffelturm eine dieser Sehenswürdigkeiten, die man auf keinen Fall verpassen darf. Ob von der anderen Seine-Seite aus oder direkt vom Platz unter dem Turm: Er ist definitiv sehenswert und beeindruckend!
- Auf das Pariser Wahrzeichen rauf? Kann man machen, eine fast noch bessere Aussicht hat man aber von Notre-Dame aus! Die riesige Kathedrale steht auf der Île de la Cité, also mitten in der Stadt.
- Der Louvre ist jedem ein Begriff – und absolut erste Sahne! Gerade gibt es zum Beispiel eine Ausstellung mit Werken von Gerhard Richter zu sehen, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
- Ganz toll haben es übrigens wir jungen Hühner: Europäer zwischen 18 und 25 (und alle unter 18 sowieso) kommen in viele kulturelle Stätte umsonst rein – der Eintritt in den Louvre, der Aufstieg auf Notre Dame und vieles mehr ist für uns bei Vorzeigen des Personalausweises kostenlos!
- Nach so viel Kultur haben wir Fashionistas natürlich Lust auf ein bisschen Mode! Eine Freundin schwärmt für die Vintage-Läden im Marais, dort gibt es aber auch tolle Designer wie zum Beispiel Zadig&Voltaire!
- Um Amélie Poulain nachzuspüren (aus dem Kultfilm “Die fabelhafte Welt der Amélie”), geht man am Ende des Tages am besten ins Montmartre, die Gegend rund um Sacre Coeur. Ja, das Karussell gibt es wirklich, aber in erster Linie kann man vor der Sacre Coeur ganz wunderbar auf den Stufen und Wiesen sitzen, mit einer Flasche Wein, einem Stück Käse und einem Baguette gewappnet… Huch, da sind wir schon wieder bei den Klischees!
“Take me on a trip, I’d like to go some day. Take me to New York, I’d love to see LA.” fällt mir einfach immer wieder ein, wenn ich an die Glamour-Stadt Los Angeles in den USA denke. Bisher war ich noch nie in Hollywood, aber wäre ja auch schade wenn ich schon alles gesehen hätte ;) Warum das schon immer ein Traum von mir war? Lauren Conrad und Whitney Port sind Schuld! In der MTV Serie “The Hills” starten die beiden nämlich ihre Fashion-Karriere in den Hollywood Hills. Und dieser Glamour war von Anfang an ansteckend! Als kleine Tagträumerin spanne ich die Lauscher immer ganz genau auf, wenn es um die Promi-Metropole geht. Und genau deshalb habe ich schon jetzt so einige Hotspots und Fakten aus den Weiten des World Wide Web herausgekramt!
Mit 3.831.868 Einwohnern ist Los Angeles – nach New York – die zweitgrößte Stadt der Vereinigten Staaten. Dort ist also ganz schön was los! Und hier tummeln sich auch die meisten Berühmtheiten, oder eben die, die es einmal werden wollen. Alles, was Geld und Ruhm hat, besitzt in den Hollywood Hills mindestens eine Villa. Diese verfügt dann über einen Ausblick über den Hollywood Boulevard, Venice Beach, die World Disney Concert Hall, Little Tokyo, den Walk of Fame, den Grifftith Park und eventuell sogar bis nach Malibu. Alles Hotspots, die man sich bei der Städteerkundung nicht entgehen lassen sollte. Und immer schön die Kamera in der Hand haben, wer weiß ob gleich Ryan Gosling oder Justin Timberlake beim Bummeln an uns vorbeischleichen? ;)
Genau so sonnig und bunt wie die Stadt ist, kleiden sich auch ihre Bewohner. Der Streetstyle-Fotograf Streetgeist lässt uns Fashion Addicts einen kleinen Einblick erhaschen (alle Bilder via streetgeist.com):
There’s a whole world out there – so ist es, und “ja(d)dicted” wie ich bin, genauso “addicted” bin ich auch nach dem Gefühl, diese Welt zu entdecken.
Eine neue Jadicted-Kategorie wird heute eröffnet: In “Cities we love” präsentiere ich euch von jetzt an immer mal wieder coole Städte dieser Erde, die einen kleinen Trip, eine große Reise oder ein ganzes Leben wert sind! Ich halte immer die Augen auf nach spannenden Ausstellungen, neuen Clubs und guten Restaurants, abgedrehten Ideen und interessanten Menschen. Wo gibt es die besten Styles, wo die hipsten Läden? Wenn ihr Tips für mich habt, wo man unbedingt hin muss und was man dringend gesehen haben muss – her damit! Vielleicht landen sie auch bald auf jadicted?!
Heute werfen wir mal einen Blick auf die britische Hauptstadt: London.
Zu Recht trägt London den Spitznamen “City of Style”. 7,5 Millionen Menschen leben dort – und nicht wenige davon haben sich ganz den Themen Ästhetik, Design und Mode verschrieben. Auf der London Fashion Week hat Soren Jepsen von The Locals einige Streetstyles für die Vogue eingefangen, die zeigen, wie vielfältig die Stadt ist: Von mega-posh bis hin zu edgy und grungy Styles mit verfilzten Haaren gibt es nichts, was es nicht gibt – und das ist auch gut so!
London ist groß und wirkt manchmal recht unübersichtlich. Aber wenn man sich erstmal orientiert hat, sich mit der Oyster Card angefreundet und immer einen Underground-Plan dabei hat, müsste es eigentlich gut gehen.
Meine Tipps:
- Sight Seeing – Die britischen Royals tragen natürlich einiges zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt bei: Der Tower of London, Westminster Abbey und natürlich Buckingham Palace sind wunderschön und absolut sehenswert. So touristisch es auch sein mag, eine Fahrt mit dem London Eye (dauert ungefähr eine halbe Stunde und kostet gute 15 Euro) lohnt sich! Der Ausblick ist einfach unbezahlbar. Und wer auf Kultur steht, sollte sich das Globe Theatre nicht entgehen lassen – eine originalgetreue Nachbildung von Shakespeare’s Wirkstätte!
- Shopping – Wir denken an London, wir denken an Topshop und Primark?! Klar, schon irgendwie, und die Oxford Street ist voll davon. Aber ganz ehrlich: London kann so viel mehr! Alteingesessene Häuser wie das Harrod´s verkaufen Klassiker wie den guten alten Burberry-Trench, und auf Märkten wie dem Portobello Road Market lassen sich Samstags tolle Vintage-Schätze finden! Modetechnisch ist London ja auch sonst groß dabei: Die deutschen Zwillinge von Felder Felder haben in London studiert und haben auch ihre Marke dort gegründet, ähnlich lief es auch bei Stella McCartney ab! Und auch kleinere Labels wie ANANYA oder das Schmucklabel Deepa Gurnani stammen aus der britischen Hauptstadt.
- Nachtleben – Das Londoner Nachtleben ist in erster Linie eins: teuer! Da kann man schonmal locker mit 15 Euro pro Drink rechnen. Lohnt sich natürlich trotzdem. Den Abend starten kann man am besten in einem der unzähligen Pubs! Einfach mal die sympathischen Jungs an der Straßenecke fragen, wo der nächste gute Pub ist – vielleicht kommen sie ja sogar mit?!
- Sonst so: City-Trips werden manchmal auch anstrengend. Umso schöner, dass London auch einige große grüne Lungen zu bieten hat! Mein Lieblingspark ist der Hyde Park. Mitten in der Innenstadt kann man dort kurz vergessen, wo man eigentlich ist, und die nackten Füße durch hohes Gras streifen lassen! Mein Tipp: Die großen Supermärkte wie Sainsburys oder Tesco haben eine große Auswahl an fertigen Salaten oder anderen kleinen Snacks, die bezahlbar sind. Statt in einem der vielen überlaufenen Restaurants an engen Tischen Mittag zu essen, haltet doch ein kleines Picknick im Park ab!
Ihr merkt es: London hat´s mir wirklich angetan und ich kann es jedem nur empfehlen! Also wenn´s euch mal wieder reicht mit der Heimat:




























