Die Liste von namhaften Designern, deren Laufbahn in der Königlichen Akademie Antwerpen begann, ist länger als der Bart von Designer Walter van Beirendonck (links). Und sein Bart ist verdammt lang. Ein Bild von Walters Bart, sowie der “Königlichen” konnte ich mir während meines heutigen Kurztrips in Antwerpen machen.
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Das Genie hinter Acne
Wenige Menschen wissen, wer hinter der schwedischen Marke Acne steckt. Eine Schande, denn Jonny Johansson, so heißt der Mann hinter dem populären Label, ist ein verdammt starker Typ. Der allgemeinen Unwissenheit möchte ich heute Abhilfe schaffen. Doch bevor ich auf Mr. Johansson zu sprechen komme, möchte ich mich dem Markennamen, Acne, widmen. Wer weiß, warum Acne Acne heißt? Mit der Teenagerplage, Akne Vulgaris, hat der Name nichts zu tun. Vielmehr versteckt sich hinter Acne ein Kürzel, das ausgeschrieben so heißt: „Ambition to Create Novel Expressions“. So weit so gut. Doch wer ist Jonny Johansson?
...more Post a comment (0)Wipperfürth, eine Stadt, die den Charme eines Dorfs versprüht. Es ist die Geburtsstätte von Felder&Felder. Ein Label, das man nicht mit Deutschland, und schon gar nicht mit dem beschaulichen Wipperfürth in Verbindung bringen würde. Denn das Label der Geschwister Felder ist seit Jahren in London ansässig.
Ihre Designs sind international, ihre Herkunft lässt sich in ihren Kreationen nicht erkennen. Beweise dafür findet ihr bei JADES24. „Wenn etwas typisch deutsch bei uns ist, dann sicherlich unsere Arbeitsweise. Viele empfinden unsere organisierte Natur und auch unsere direkt Art als typisch deutsch“, so die jungen Designerinnen. Früh zog es das Geschwisterpaar in die Modemetropole London, gemeinsam studierten sie am renommierten Central Saints Martins.
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London ist die „Streetstyle-Metropole Nr. 1“ Letzte Woche war ich mal wieder in London, natürlich pünktlich zur Fashion Week. Das Somerset House, der Ort, an dem ein Großteil der Schauen gezeigt wird, ist während der Modewoche ein Tummelplatz für allerhand stylische Menschen. Für die weibliche Leserschaft von Jadicted habe ich einen genauen Blick auf die Damenwelt vor Ort geworfen. Besonders auffällig, da auf dem Kopf vieler Frauen thronend, waren die 70er Jahre Kopfbedeckungen in Form von XXL-Hüten.
...more Post a comment (0)Die Schweiz ist bekannt für „Chäs und Cüpli“. Nicht für Mode, nicht für Kunst. Dieser Umstand könnte sich schon bald ändern, denn ein junger Schweizer hat sich aufgemacht, um die Modebranche zu erobern. Sein Name: Julian Zigerli. Sein Studium hat der junge Schweizer an der Universität der Künste in Berlin absolviert. „A passion for using sugar spice and everything nice“, so heißt der Titel seiner Diplom-Kollektion.
...more Post a comment (0)Nicht allzu lang ist es her, da schrieb ich auf Jadicted über das Laster Rick Owens, den Alkohol. Heute, ja heute, widme ich mich seiner größten Stärke: seiner Mode, seinem Schaffen. Er ist die Mutter aller „dunklen Avantgardisten“. In Deutschland gibt es nicht allzu viele Boutiquen, die Rick Owens führen. Jades gehört dazu. High-Fashion Avantgarde, so lässt sich seine Mode treffend beschreiben. Wenn ich mich durch Jades24, den virtuellen Jades Store klicke, dann bleibe ich oft sehnsüchtig bei den angebotenen Rick Owens Produkten hängen. Ich verhaare, starre stundenlang auf meinen Bildschirm, Speichel tropft aus meinem Mund (…das ist keine Übertreibung!). Gedanklich kombiniere ich, versuche mich in seinen Kreationen. Braune Pumphose zu weißen Tank-Top. Oder auch: Cardigan mit gerippten Ärmeln, Skinny Biker-Pants, dazu derbe Boots. Wenn ich alle Kombinationsmöglichkeiten gedanklich durchgegangen bin, und dass sind einige, dann erwache aus meinem Rick Owens-Tagtraum. Und stelle ernüchtert fest: Ich habe keine Kohle. Und Geld, so ist das nun mal bei Design-Produkten, braucht man, um sich Rick Owens Kreationen zu kaufen, daher die folgende Bitte:
Liebes Jades-Team,
seid barmherzig und schickt eurem treuen Schreiberling folgende Produkte kostenfrei zu:
# Langes One-Shoulder Top (Rick Owens)
# Cardigan mit gerippten Ärmeln (Rick Owens)
# Braune Pumphose aus Merinowolle (Rick Owens)
Beste Grüße,
David
Amsterdam wollte clean werden. Weniger Bordelle, weniger Coffee Shops. Man wollte die Stadt reinigen. Ungefähr drei Jahre ist her, da kam man auf eine ungewöhnliche Lösung um den Rotlichtbezirk zu entkriminalisieren. Die Stadt Amsterdam kaufte einem stadtbekannten P.I.M.P. einen Großteil seiner Bordelle ab. Man munkelt, dass das ehrgeizige Projekt der Stadt rund 24 Millionen Euro gekostet hat. Die Gebäude waren gekauft. Was nun? Schnell fand sich eine Lösung: Man bot holländischen Jungdesignern an ihre Ateliers in den Ex-Bordellen einzurichten. Amsterdam Red Light Fashion – ein ungewöhnliches Projekt begann. Wo früher gefickt wurde, wird heute genäht und gestrickt. Ein Wandel, der für Verwunderung, und auch ein wenig Ärger, unter den lokalen Prostituierten sorgte, denn immer öfter kamen Kamerateams aus aller Welt in den Rotlichtbezirk, um über das innovative Projekt zu berichten. Freier, von Haus eher kamerascheu, blieben immer öfter aus. Ein Wandel, den sich Amsterdam gewünscht und verdient hat.
Die Berlin Fashion Week ist vorbei. Zeit für ein Fazit. A.F. Vandevorst, die erste Show, die im Rahmen der Berliner Modewoche gezeigt wurde, ließ hoffen. Denn das belgische Designer-Duo, das normalerweise in Paris zeigt, präsentierte eine durchdachte Kollektion, welche eine würdige Eröffnungsshow für die heimische Modewoche darstellte. Doch wenn man ehrlich ist, dann wurde nach der Show des belgischen Duos nicht mehr allzu viel Sehenswertes im Zelt am Bebelplatz gezeigt.
...more Post a comment (0)Für all diejenigen unter euch, die das erste Mal nach Berlin zur Fashion Week kommen, sei gesagt, dass auch Nebenveranstaltungen, fern ab des Bebelplatz, durchaus sehenswert sind. Gerade Jung-Designer, deren Budget nicht für eine große Show reicht, sind oftmals auf den Randveranstaltungen anzutreffen. Erster, und wichtigster, Tipp für den Besuch einer Off-Location: die Projekgalerie. Ein Showroom, der im HBC, das ehemalige Haus Ungarn, stattfinden wird. Im Rahmen dieser „Contemporary Fashion Fair“ werden die Entwürfe von interessanten Modeschöpfern präsentiert, darunter international bekannte Designerinnen wie Barbara Gongini und Ann-Sofie Back. Besonders freue ich mich auf Asger Juel Larsen, einen dänischen Männermodedesigner, dessen Wahlheimat London ist.
Neben der Projekgalerie gibt es noch den Collect Showroom, dem man auch einen Besuch abstatten sollte. Für alle Freunde der modernen Männermode gibt es dort die Diplom-Kollektion des UDK-Abgängers Julian Zigerli zu bestaunen. Eine Kollektion, die zukunftsweisend ist, und bereits auf Fotos extrem sehenswert ist. Wenn ihr noch mehr wollt, mehr Spannung, mehr Mode, dann kann ich euch den „Humanity Fashion Award“, ein Projekt von Hess Natur, wärmstens empfehlen. Im Finale kämpfen die Nachwuchsdesigner Mallwitz, Knüpfer und Umann um den mit 25.000 Euro dotierten Preis. Berlin Fashion Week – Spiel, Spaß und Spannung.
soeben habe ich deinen verzweifelten Brief, den du an Miss Lexi verfasst hast, gelesen. Auch wenn ich nicht gefragt war, möchte ich dir Antwort geben auf deine Fragen:
Outftits, die man abends und tagsüber, also den ganzen Tag, anziehen sollte gibt es nicht, zu mindestens nicht während einer Modewoche. Also: Ein Outfit-Wechsel pro Tag sollte drin sein, nein, muss drin sein.
„Berlin ist kalt, vereist, aber im Zelt ist es heiß und stickig“, so lamentierst du. Berlin ist nicht kalt, liebe Anna, Berlin ist höllenkalt, daher benötigst du eine sehr, sehr warme Jacke für die Fashion Week. Da wir alle wissen, dass warme Jacken nicht besonders schön sind, brauchst du noch einen großen Weekender, bestenfalls von Louis Vuitton, in dem du deine Jacke verstauen kannst, bevor die ersten Streetstyle-Fotografen ihre Kameras auf dich richten.
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